Ein ehrlicher Vergleich
Make.com-Alternative
wenn das Szenario nicht mehr reicht
Make ist deutlich mächtiger als Zapier und pro Vorgang meist günstiger. Wer Make sinnvoll einsetzt, macht nichts falsch, und für viele Abläufe im Mittelstand ist es die richtige Wahl. Die Frage ist nicht, ob Make gut ist. Die Frage ist, wann ein Szenario aufhört, ein Werkzeug zu sein, und anfängt, Ihr System zu sein.
Was Make wirklich gut kann
Verzweigungen, Schleifen, Datenumbau zwischen Formaten, Fehlerpfade. Damit lässt sich erheblich mehr abbilden als mit einfachen Wenn-Dann-Verknüpfungen, und das Preismodell bestraft Sie dabei nicht sofort. Für einen Ablauf, der einmal am Tag Daten von A nach B bringt und dabei ein paar Entscheidungen trifft, ist es schwer zu schlagen.
Der Punkt, an dem es kippt
Das Problem ist nicht die Leistungsfähigkeit, es ist die Übersichtlichkeit. Ein Szenario mit vierzig Modulen und sechs Verzweigungen ist visuell noch da, gedanklich aber längst nicht mehr. Sie erkennen den Moment daran, dass niemand mehr eine Änderung machen will, ohne vorher tief Luft zu holen. Dazu kommt: es gibt keine Testabdeckung für ein Szenario. Sie prüfen es, indem Sie es laufen lassen, und zwar an echten Daten. Bei einem Ablauf, der Rechnungen erzeugt, ist das kein Verfahren, das man dauerhaft möchte.
Der Vergleich, ohne Umschweife
| Make.com | Eigenes System | |
|---|---|---|
| Gut für | Mehrstufige Abläufe mit Verzweigungen zwischen bekannten Werkzeugen | Abläufe, die Ihr Geschäft tragen |
| Kostenmodell | Preis pro Operation, planbar bis zu einer Grenze | Einmalig gebaut, danach null Miete |
| Komplexität | Bis etwa 20 Module gut, danach wächst der Aufwand überproportional | Wächst linear, weil Code strukturierbar ist |
| Fehlersuche | Durchlauf für Durchlauf, an echten Daten | Protokolle, Wiederholungen, Tests vor dem Ausliefern |
| Zustand über Läufe hinweg | Nur mit Umwegen über Datenspeicher | Warteschlangen, Zustandsmaschinen, Migrationen |
| Mehrere Mandanten | Nicht dafür gebaut | Trennung auf Datenbankebene, pro Kunde abgeschottet |
| Oberflächen | Nicht vorgesehen | Eigene Portale, Freigaben, Dashboards |
| Eigentum | Szenario liegt beim Anbieter | Alles auf Ihren Zugängen, übergebbar |
Woran Sie die Decke erkennen, bevor sie wehtut
Ein Szenario, das niemand mehr ändern will. Ein Ablauf, der zweimal im Monat aus unklaren Gründen hängt und den jemand von Hand anstößt. Zwischenspeicher, die eigentlich eine Datenbank sind. Und der deutlichste Hinweis: Sie haben angefangen, in Modulen Code zu schreiben, und dieser Code ist inzwischen die eigentliche Logik. An diesem Punkt zahlen Sie den Preis eines Werkzeugs und haben die Nachteile eigener Software, ohne deren Vorteile.
Die Faustregel
Bleiben Sie bei Make, solange das Szenario auf einen Bildschirm passt, die Mengen überschaubar sind und ein Fehldurchlauf ärgerlich, aber nicht teuer ist. Wechseln Sie, sobald der Ablauf Zustand behalten muss, Fehler Geld kosten, mehrere Kunden getrennt bedient werden müssen oder Ihre Leute eine Oberfläche brauchen. Und wenn Ihr Fall dazwischen liegt, sagt Ihnen die kostenlose Analyse ehrlich, auf welcher Seite er steht.
Fragen, die dabei aufkommen
Müssen wir alles auf einmal ersetzen?
Nein, und ich rate meistens davon ab. Der übliche Weg ist, den einen Ablauf herauszulösen, der am meisten Ärger macht oder am meisten Geld bewegt, den sauber zu bauen und den Rest laufen zu lassen. Ein Build-Sprint mit festem Umfang ist genau dafür geschnitten.
Wie lange dauert so ein erster Umfang?
In der Regel zwei bis vier Wochen bis zum produktiven Betrieb. Ein Beispiel aus der Praxis: ein Modul, das ein Kunde im Gespräch angefragt hatte, lief am nächsten Tag in Produktion, mit 54 von 54 grünen Tests.
Was kostet das im Vergleich zu unserem Make-Abo?
Das Abo läuft weiter, solange es läuft, der Sprint ist einmalig ab 6.900 € Festpreis. Ob sich das rechnet, hängt nicht am Abopreis, sondern an den Stunden, die heute noch von Hand anfallen, und an dem, was ein Fehler Sie kostet. Genau das rechnet die kostenlose Analyse für Sie durch, mit sichtbaren Annahmen.
Bauen Sie auch in Make, wenn wir das wollen?
Nein. Ich habe früher viel mit solchen Werkzeugen gebaut und bin aus dieser Erfahrung vollständig auf eigenen Code umgestiegen. Was bleibt, ist die ehrliche Empfehlung: wenn Ihr Fall in Make gehört, sage ich das, und ein Make-Spezialist baut es Ihnen günstiger, als ich es je könnte.
Was es kostet, wenn Sie es bauen lassen
Die Preise stehen offen auf der Seite: kostenlose Analyse, Audit 490 €, Build-Sprint ab 6.900 € Festpreis, Betrieb ab 2.900 € im Monat. Die ausführliche Aufschlüsselung steht hier, samt der vier Faktoren, die den Preis wirklich treiben.
Unsicher, ob Ihr Szenario schon zu groß ist?
Kostenlose Analyse: Ihre drei größten Zeitfresser, beziffert, und für jeden eine ehrliche Empfehlung, ob Werkzeug oder eigener Code. Schriftlich, in 72 Stunden, ohne Verpflichtung.
Kostenlose Analyse anfordern