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Ratgeber, mit Zahlen statt Meinung

E-Commerce-Automatisierung,
nach Kosten sortiert

Im Onlinehandel steckt die Handarbeit selten im Verkauf, sondern in vier Abläufen dahinter, und alle vier wachsen mit dem Umsatz statt mit der Marge. Bestellabwicklung, Lieferantenbelege, Artikel- und Preisdaten, Retouren. In dieser Reihenfolge kosten sie am meisten. Für zwei davon habe ich gebaut und betreibe es, und die Zahlen unten stammen aus diesen Systemen.

Sie wollen wissen, was das bei Ihnen kostet?

Ich rechne Ihnen die drei groessten Zeitfresser durch, in Stunden und Euro. Kostenlos, schriftlich, in 72 Stunden.

Kein Newsletter, keine Sequenz. Sie behalten die Analyse in jedem Fall.

Tim Muenzel

Tim Muenzel

baut und betreibt die Systeme selbst

Bestellabwicklung: der Ablauf, den niemand als Problem nennt

Bestellungen kommen aus Shop, Marktplatz und per Mail, und irgendjemand überträgt sie ins System, das die Abwicklung braucht. Bei 40 Vorgängen am Tag zu vier Minuten sind das über 600 Stunden im Jahr, nur fürs Tippen. Gebaut sieht das so aus: auslesen, ins exakte Zielformat bringen, übertragen, auf Erfolg oder Fehler prüfen, jeden Vorgang protokollieren. Der entscheidende Teil ist die Prüfung, nicht das Auslesen, denn ein System, das nicht weiß, ob eine Bestellung angekommen ist, verschiebt das Problem nur.

Lieferantenbelege: wo die Prüfung mehr wert ist als die Erkennung

Rechnungen und Lieferscheine kommen als PDF oder Scan, jemand überträgt Positionen, und ob Menge und Preis zur Bestellung passen, prüft im Alltag praktisch niemand. Für einen Händler habe ich genau diese Kette gebaut: eingescannte Lieferantenrechnungen werden ausgelesen, Gewichtsabweichungen gegen eine feste Schwelle geprüft, gegen tagesaktuelle Rohstoffpreise gegengerechnet und die Ergebnisse automatisch zurückgeschrieben. Der Wert liegt in dem Satz, den das System danach sagen kann: diese Position weicht ab.

Artikel- und Preisdaten: der Ablauf, der still Geld kostet

Shop, ERP und Preisliste weichen voneinander ab, und niemand weiß sicher, welche Quelle im Zweifel gewinnt. Varianten werden vielfach von Hand angelegt, mit immer denselben Rechenschritten für Gewicht, Kosten und Marge. Fehler fallen erst auf, wenn ein Kunde zu billig bestellt hat. Aus einem Grundartikel lassen sich die Ausführungen mit einem Regelwerk erzeugen, samt berechneter Kosten und Marge pro Variante, statt hundert manueller Anlagen.

Retouren: der einzige der vier, der auch Kunden verärgert

Ranking vier bei den Stunden, Ranking eins beim Eindruck. Eine Retoure, die drei Tage liegt, weil sie zwischen Lager, Buchhaltung und Kundendienst pendelt, kostet Sie nicht die Bearbeitungszeit, sondern die Wiederbestellung. Automatisierbar ist hier weniger die Entscheidung als der Weg: Zustand sichtbar machen, Rückfragen bündeln, Gutschrift aus den Daten erzeugen statt aus der Erinnerung.

Was die Bestellabwicklung im Jahr kostet

Eine Person erfasst täglich 40 Bestellungen zu je vier Minuten. Alle Annahmen sichtbar, alle Zahlen abgerundet:

Vorgänge pro Woche 5 Tage x 40 = 200
Zeit pro Woche 200 x 4 Minuten = 13,3 Stunden
Zeit pro Jahr 13,3 x 46 Arbeitswochen = 610 Stunden
Kosten pro Jahr 610 x 45 € Vollkosten = 27.400 €
Anteil, der bei dieser Prozessart wegfällt etwa 90 Prozent = 24.600 € im Jahr
Einmaliger Bau ab 6.900 € Festpreis
Amortisation etwa vier Monate

Nicht enthalten: falsch erfasste Bestellungen, verspätete Lieferungen und die Rückfragen daraus. Bei diesem Ablauf oft höher als die Tippzeit, aber in Ihrem Betrieb nicht gemessen, also gehören sie nicht in die Summe.

Fragen, die dabei aufkommen

Müssen wir unseren Shop oder das ERP wechseln?

In aller Regel nicht. Gebaut wird an den Rändern: Eingang, Übergabe, Auswertung. Ihr System bleibt das führende System und bekommt nur saubere Daten statt Handarbeit.

Wir haben mehrere Verkaufskanäle mit unterschiedlichen Formaten.

Das ist der Normalfall und lösbar, aber es ist Arbeit, und ich sage Ihnen vorher wie viel. Wer diesen Teil im Angebot verschweigt, stellt ihn später als Nachtrag in Rechnung.

Wie zuverlässig ist die Belegerkennung?

Gut genug, um die Handarbeit deutlich zu senken, und nicht gut genug, um blind zu vertrauen. Deshalb rechne ich bei Belegen mit etwa 85 Prozent statt 90 und baue immer einen Kontrollpfad ein: Was unsicher ist, geht an einen Menschen.

Womit sollten wir anfangen?

Mit dem Ablauf, der die meisten Stunden oder das meiste Geld kostet, nicht mit dem einfachsten. Welcher das ist, sagt Ihnen die kostenlose Analyse mit einer nachrechenbaren Zahl.

Was es kostet, wenn Sie es bauen lassen

Die Preise stehen offen auf der Seite: kostenlose Analyse, Audit 490 €, Build-Sprint ab 6.900 € Festpreis, Betrieb ab 2.900 € im Monat. Die ausführliche Aufschlüsselung steht hier, samt der vier Faktoren, die den Preis wirklich treiben.

Welcher der vier Abläufe frisst bei Ihnen am meisten?

Kostenlose Analyse: alle vier mit Ihren eigenen Zahlen beziffert, mit sichtbaren Annahmen, plus welcher sich zuerst lohnt. In 72 Stunden, schriftlich, ohne Verpflichtung.

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