Ratgeber, mit Zahlen statt Meinung
Sechs Beispiele,
alle in Betrieb
Beispielseiten sind meistens erfunden oder so allgemein, dass sie nichts zeigen. Alle sechs hier stammen aus Systemen, die in Produktion laufen, und jedes nennt die Zahl, an der man es messen kann. Dazu jeweils der Teil, der schwierig war, weil daran zu erkennen ist, was so ein Projekt bei Ihnen wirklich bedeutet.
Ein Lead statt 355
In einem Werbekonto stand ein einziger Lead im Zeitraum, tatsächlich waren es 355. Die Zuordnung war falsch verknüpft, die Anzeigen waren nie das Problem. Der Unterschied hing an einer Einstellung und entschied zwischen Kanal abschalten und Kanal verdoppeln. Das Schwierige daran war nicht die Reparatur, sondern überhaupt auf die Idee zu kommen, die Messung zu misstrauen statt den Anzeigen.
Aufträge, die niemand mehr abtippt
Eingehende Aufträge werden aus der Mail ausgelesen, in exakt das 28-spaltige Format des Zielsystems gebracht, per gesichertem Transfer übertragen, auf Erfolg oder Fehler geprüft und einzeln protokolliert. Die tägliche Handarbeit ist vollständig entfallen. Schwierig war die Prüfung, nicht das Auslesen: ein System, das nicht weiß, ob ein Auftrag angekommen ist, verschiebt das Problem nur.
863.484 Kontakte, null Dubletten
Eine Kontaktdatenbank importiert, dedubliziert, normalisiert, über 1,2 Millionen leere Felder aus Quellexporten angereichert, 145.000 wirklich neue Kontakte zusammengeführt, 8 von 8 Qualitätsprüfungen bestanden. Schwierig war nicht die Menge, sondern die Entscheidung, wann zwei Datensätze dieselbe Firma sind. Diese Regeln muss jemand aufschreiben und verantworten.
Von 12 bis 24 Sekunden auf 1,6
Die zentrale Auswertung einer laufenden Plattform brauchte so lange, dass niemand sie benutzte. Nach dem Umbau auf materialisierte Sichten und eine neue Abfragestruktur sind es 1,6 Sekunden. Das eigentliche Ergebnis ist nicht die Zahl, sondern dass die Auswertung seither überhaupt verwendet wird. Vorher war sie technisch vorhanden und praktisch nicht existent.
Belege, die gegen den Tagespreis geprüft werden
Eingescannte Lieferantenrechnungen werden ausgelesen, Gewichtsabweichungen gegen eine feste Schwelle geprüft, gegen tagesaktuelle Rohstoffpreise gegengerechnet und die Ergebnisse automatisch zurückgeschrieben. Der Wert liegt in der Prüfung, nicht im Lesen: das System sagt, welche Position nicht stimmt, statt nur Text zu liefern.
10.000 € Monatsmiete auf null
Ein Kunde zahlte diesen Betrag monatlich für ein No-Code-Konstrukt, das nur sein Dienstleister verstand. Ersetzt durch eine eigene Plattform mit 229 Schnittstellen, 183 Tabellen und 25 Hintergrundprozessen, die dem Kunden gehört. Schwierig war nicht der Neubau, sondern der Umstieg ohne Stillstand: der alte Weg blieb verfügbar, bis der neue nachweislich trug.
Fragen, die dabei aufkommen
Sind das Einzelfälle oder der Normalfall?
Es sind die Fälle mit den klarsten Zahlen, also eher die Spitze. Der Normalfall ist unspektakulärer: ein Ablauf, der 300 bis 800 Stunden im Jahr kostet und danach nicht mehr. Genau das rechnet der kostenlose Teardown für Ihren Betrieb durch.
Was war das schwierigste dieser Projekte?
Keines davon technisch. Am aufwendigsten war jedes Mal die Datenübernahme und die Frage, welche Quelle im Zweifel gewinnt. Wer im Angebot dafür keinen Aufwand einplant, plant nicht das Projekt, sondern die Nachträge.
Können wir mit einem dieser Beispiele sprechen?
Ein Kunde ist öffentlich mit Bewertung und Zitat auf dieser Seite. Bei den übrigen gilt Anonymität, und daran halte ich mich auch, wenn es beim Verkaufen unbequem ist.
Wie fangen wir an?
Mit dem einen Ablauf, der bei Ihnen am meisten kostet, nicht mit dem einfachsten. Kostenlose Analyse, drei Minuten Telefon, danach schriftlich in 72 Stunden.
Was es kostet, wenn Sie es bauen lassen
Die Preise stehen offen auf der Seite: kostenlose Analyse, Audit 490 €, Build-Sprint ab 6.900 € Festpreis, Betrieb ab 2.900 € im Monat. Die ausführliche Aufschlüsselung steht hier, samt der vier Faktoren, die den Preis wirklich treiben.
Welches dieser Beispiele klingt wie Ihr Betrieb?
Sagen Sie mir welches, und ich rechne Ihren Fall durch. In 72 Stunden schriftlich: drei Zeitfresser, beziffert, mit sichtbaren Annahmen und einem ersten Schritt.
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